Trumps Ziele und Strategien im Wettstreit mit China

Was Trump beabsichtigt, sagt er ganz offen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article193422371/Oekonom-Felbermayr-Trump-muss-aufpassen-dass-er-sich-nicht-verpokert.html#/comment/5cd9922a52faff000151b29f

vor 3 Monaten
Er möchte erreichen, dass Industrien aus China abwandern und am besten gleich in die USA. Er wird genau das eine und das andere erreichen, wenn er sich nicht einen Deal aufquatschen lässt. Zölle zwischen 20 und 30% lassen die Wirtschaft nachdenken, wo genau sie für welchen Markt produzieren will. Robotik, zunehmende High tech machen von dem Aspekt des Billiglohnlandes zudem wieder unabhängiger. Es ist bereits eine heftige Rückreisewelle in der Produktion zurück in die angestammten Märkte, wenn sie denn für diese Märkte produziert, am Start. Das wissen wir als Hersteller und Importeure.
Der Effekt und die Richtigkeit in Hinsicht auf die eigenen Interessen wird sich spätestens in ein paar Jahren zeigen. Donald Trump ist wirtschaftspolitisch im Gegensatz zu dem verschlafenen Europa sehr erfolgreich in seiner Interessenvertretung. Seine Strategie in Richtung China ist eloquent und überfällig. Schade, dass die Europäer, die das Wort Industriepolitik schmähen, nicht den Unterschied eines westlichen Systems und Chinas begreifen wollen.
Es ist heute, wieder einmal, ein Wettstreit der gesellschaftlichen Systeme am Laufen. Und hier sollten wir auf Seite der Amerikaner uns positionieren und nicht gleich alles mit dumm titulieren, was von Trump kommt. Und da es um den Wettstreit geht, um ein Dagegenhalten gegen ein Autokratisches System in China, verpokert sich Trump auch nicht. Er reagiert auf eine Vereinnahmung.
Ein Rollback in der Globalisierung hilft im Übrigen höhere Standards zu etablieren, hilft die Transporte zu reduzieren, hilft der Umwelt.

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