Krieg und Frieden, Flüchtlinge aus Syrien

KRIEG UND FRIEDEN, FLÜCHTLINGE AUS SYRIEN

Die schlechte Nachricht, es ist Krieg. Die gute Nachricht, viele wollen dort weg.

Fakt: Wir haben Krieg vor unseren Türen, in Syrien, keinen Welt umfassenden Krieg. Die Menschen flüchten in unser friedliches Land.

Urteil 1: Es ist richtig, wenn hundertausende Menschen keinen Krieg mehr wollen und diesen verlassen.

Fakt: Die Welt hat in Europa noch Frieden.

Frage 1: Wie sollten komplizierte Kriege, ohne dass Menschen Flüchtlinge werden,  kleiner werden und ein Ende finden?

These 1: Flüchtlinge, die mit den Füßen abstimmen, nicht mit den Gewehren, sind ein erster Schritt zur Beilegung des Kriegskonflikts in Syrien. Komplexes wird weniger komplex, einfacher, lokaler,  wenn immer weniger teilnehmen.

Fakt: Unser europäischer Frieden eröffnet diese nachbarliche Philanthropie, den Krieg in Syrien zu verlassen.

Urteil 2: Länder und Menschen, die Zuflucht gewähren, schenken Frieden und leisten damit Menschlichkeit. Beides, Flüchten und Zuflucht gewähren, ist ein großer Beitrag zum Frieden-Schaffen-Ohne- Waffen.

Kriege bleiben nur selten dort, wo sie anfangen. Wir haben in der Jugend die Sticker getragen: Es ist Krieg und keiner geht hin.

Als Land und Leute geben wir heute die Möglichkeit, den Krieg zu verlassen. Versperren wir Kriegsflüchtlingen diesen notwendigen Weg,  verhindern wir Frieden ohne Waffen.

These 2: Lieber als in den Krieg, lieber als an die Front, solange es geht, fleissig Frieden schaffen ohne Waffen.

Menschen und insbesondere junge Männer, welche aus dem Krieg kommen und den Krieg verlassen, wissen und leisten bereits Entscheidendes – anders als jene, die sich in ihrem Frieden als Land und Leute darüber beschweren, w i e v i e l e  die Kriegsgebiete verlassen.

Frage 2: Wie kann sich einer aber einem Frieden hingeben, der demjenigen den Weg versperren will,  der den Krieg verlassen will?

Wer handelt verantwortungsvoll und unseren Werten entsprechend? Haben die Völkischen hier schon wieder die noch unbewußte Kriegssehnsucht? Wollen sie lieber unsere Soldaten schicken? Wie dumm sind sie nur?

Frißt nicht der Zerstörungswahn von innen an uns durch die Heimatversessenen? Müssen wir nicht ein Stück Heimat leihen, um Frieden zu schaffen?

These 3: Weglaufen vor dem Krieg wird für die Flüchtlinge nur der erste Schritt sein können. Von den Flüchtlingen muss nicht nur die Achtung der Gesetze und der Zivilgesellschaft verlangt werden. Flüchtlinge haben eine Bringschuld. Flüchtlinge müssen dem Gemeinwohl ab Eintreffen in allen möglichen Sektoren dienen.

Anpacken und Helfen ist die erste Ausbildung und die schnellste Integration. Gesetze müssen hierfür entsprechend geändert werden. Das Parlament als Gesetzgeber muss zehnmal schneller arbeiten. Wunsch und Wirklichkeit müssen passend gemacht werden. Ein Niedriglohnsektor nur für Flüchtlinge muss aus dem Stand her. Vorschlag: Flüchtlinge zu beschäftigen sollte für 4,50 Euro brutto wie netto die Stunde möglich sein. Langzeitarbeitslose sollten übrigens ebenso in die Beschäftigung. Kinder müssen in die Schule gehen. Hierfür muss gesorgt werden. Die Klassengrößen dürfen deswegen nicht ansteigen.

Urteil 3: Sollte wer  doch nicht ein für alle mal genug vom Krieg haben, sich geirrt haben, den hiesigen Frieden oder den Gastgeber nicht hoch genug achten, muss umgehend zurück in den Krieg gestoßen werden, ausgewiesen um des Friedens und der Bürgergesellschaft willen.

Weil wir als Gesellschaft und Staat nicht reich aber eher hochentwickelt sind, weil wir auf unserem technischen Niveau eine westliche Zivilgesellschaft sein müssen, weil die Flüchtlinge aus dem Krieg kommen und keine Teilnehmer einer westlichen Zivilgesellschaft waren, weil sie praktisch keine Bürgergesellschaft und keine Gleichberechtigung der Frauen kennen, muss der Unterschied in den nächsten Jahren allen klar sein. Illusionen hier sollte sich keine Zivilgesellschaft leisten. Integration ist ein Ernstfall. Westliche Zivilgesellschaft kann nur über Generationen gelernt werden und diese selber muss sich den Umständen anpassen. Darum muss alles ab sofort getan werden, kommende Unruhen, Kriminalität, Mob, Krieg im Keim zu ersticken. Polizei muss besser ausgerüstet sein und zahlenmäßig deutlich verstärkt werden, um die hier entstehenden neuen Konflikte sofort gemäß erheblich zu aktualisierender Law and Order zu entscheiden. Was in den Moscheen gepredigt wird, darf z.B. nicht irrwitzigerweise durch eine ausländische Religionsbehörde wie die türkische Religionsbehörde vorgegeben werden. Fehler der mangelnden Integration der letzten 50 Jahre müssen dringend korrigiert werden.

Urteil 4: Über die generelle Dauerhaftigkeit der Aufenthaltsgenehmigung muss für Flüchtlinge in jedem Fall im Einzelfall durch ein mehrköpfiges, bürgerliches Tribunal entschieden werden und  nicht vor Kriegsende.

Urteil 5: Bürger der Bundesrepublik Deutschland oder Personen mit einem Daueraufenthaltstitel, die sich erwiesenermaßen von der ISIS oder für die ISIS ausbilden ließen oder für die ISIS sogar gekämpft haben, müssen per Gesetz ihren Titel als Staatsbürger verlieren und damit die Aufenthaltsgenehmigung. Diese Personen sollten in den Kriegsgebieten auf Feindes Seite mit Fallschirmen abgeworfen und nicht in deutsche Gefängnisse gesteckt werden. Sympatisieren mit der ISIS sollte bereits mit Freiheitsstrafe belegt werden.

 

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Dienstag, 24. November 2015+++ 06:25 Protest auf Facebook: Syrische Soldaten sind kriegsmüde +++
In der syrischen Armee wächst der Unmut. Im kommenden Frühjahr geht der bewaffnete Konflikt in sein sechstes Jahr, und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Entscheidung der Armee, viele junge Männer weit über den üblichen Wehrdienst hinaus in ihren Reihen zu behalten und weitere Männer im waffenfähigen Alter einzuziehen, sorgt in den sozialen Medien für Protest. Auf Facebook gibt es eine Seite mit dem Namen “Wir wollen die Armee verlassen”, die 3400 Mitglieder zählt.

Die syrische Armee ist laut Experten auf die Hälfte geschmolzen: Tausende Soldaten starben oder desertierten. Mehr als 91.000 Mitglieder der Regierungskräfte, darunter 52.000 Soldaten, wurden seit Beginn des Konflikts im März 2011 getötet.

 

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