Friedrich Merz ´s Kanzlerschaft

Man darf, leider, nun Folgendes für gewiss halten: Wenn der Russe – nach dem nun von den USA und Russland angesetzten Atemholen – die baltischen Staaten mit seinem Militär flutet, hat Friedrich Merz einen Dissens mit den baltischen Regierungen, die seiner Ansicht nach doch zu viel von den Deutschen erwarten. Wie oft muss man das wiederholen: . Es war doch alles Gesagte so nicht gemeint. Wir bleiben aber ganz solidarisch.                        Friedrich Merz ist spätestens jetzt als Kanzler unglaubwürdig, des Amtes unwürdig geworden. Er ist durch. Ein paar Pali-Demonstrationen und linkes Establishment führen zum Einknicken.    Warum sollte er standhaft sein und Orientierung geben, wenn es nicht um ein paar Demonstranten geht? Ein Kanzler einer Nation muss ein Steher sein.    Ist der Kanzler das nicht, muss er weg, wie früher der König. Merz muss Zuversicht sachlich vermitteln, kohärent zu seinen Stammwählern, Krisenbewältiger sein. Er ist es nicht. Europa ist in Gefahr und Europa darf mit Friedrich Merz nicht in Gefahr geraten sein. Weil er sehr wahrscheinlich komplett versagt. Interessant fand ich von Martin H. folgenden Kommentar in der DIE WELT:

Im Gazastreifen strandeten 1950 im arabisch-israelischen Krieg 0,25 Mio. Jordanier, Libanesen und Ägypter. Die UNO hatte die Aufgabe die Menschen in ihre Heimatländer zurückzuführen und hat versagt. Stattdessen wurden Ernährungsprogramme aufgenommen. Heute leben im Gazastreifen 2,18 Mio. und 2050 werden es 3,19 Mio. sein. Wie sind die Perspektiven nach einer Enthamasierung? Wäre die Aufnahme in die produktiven Heimatländer nicht eine Option? Die Attacken auf Israel haben bewiesen, dass ein Verweilen an der Grenze zu Israel nicht mehr in Frage kommt und keine friedliche Lösung verspricht.

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Gwyneth Paltrow, blond, weiße Zähne, weiße Haut und die deutsche Hypermoral

Immerhin hat Gwyneth Paltrow, über deren vermeintlichen Charakter sich hier moralisierend aus Live Style Sicht ausgelassen wird, obwohl die eigentliche Autorin nicht ein einziges Wort mit der Dame gesprochen hat, die Me Too Debatte angestoßen. Was eigentlich - nicht nur aus Sicht echter Feministen - schon allein alle Ehre wert wäre...

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Israel and Gaza – An Asymmetric Conflict and the Responsibility of the Arab World

Israel and Gaza – An Asymmetric Conflict and the Responsibility of the Arab World

For decades, the Palestinian leadership and large segments of society have had numerous opportunities to live peacefully alongside Israel. Yet time and again, their representatives have chosen confrontation, violence, and rejection – not only of the State of Israel, but of the core values of a liberal world order.

Despite unpaid bills, Israel continued for years to supply the Gaza Strip with electricity and water – guided by humanitarian considerations. These gestures were repeatedly answered with rocket attacks, terrorist assaults, and deadly raids on civilians. Perpetrators often used legal work permits to enter Israel, only to carry out acts of violence. Meanwhile, schools, mosques, and family structures in Gaza have fostered a deep-seated hostility toward Israel. The state’s right to exist is openly denied, replaced by slogans like “From the river to the sea” – a call that ultimately implies Israel’s annihilation.

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Gaza Streifen – eine dauerhafte humanitäre Zuständigkeit des Westens?

Die palästinensische Führung und ein Großteil der Gesellschaft hatten über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Chancen, mit Israel in friedlicher Nachbarschaft zu leben. Stattdessen entschieden sich ihre Vertreter immer wieder für Konfrontation, Gewalt und Ablehnung – nicht nur gegenüber dem Staat Israel, sondern gegenüber dem westlichen Wertegerüst insgesamt.

Israel belieferte den Gazastreifen über Jahre hinweg weiterhin mit Strom und Wasser – oft trotz ausbleibender Zahlungen. Diese humanitären Gesten wurden jedoch regelmäßig mit Raketenangriffen, Terroranschlägen und tödlichen Überfällen auf Zivilisten beantwortet. Viele dieser Täter arbeiteten legal in Israel und nutzten ihre Präsenz im Staat Israel, um Gewalt zu verüben. Parallel dazu wird in Schulen und Familien im Gazastreifen systematisch Hass auf Israel gelehrt – während das Existenzrecht Israels weiterhin rundweg bestritten wird. Statt um Verständigung geht es um Parolen wie „From the river to the sea“, was letztlich die Auslöschung Israels meint.

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Ein Appell für eine neue Nachhaltigkeit. In China produzierte Autos mit Zoll belegen?

Ein Lobbyist, was Oliver Zispe zweifellos sein muss, vertritt die Konzerninteressen von BMW und nicht die der EU-Bürger. Das klar zu sehen und  auseinander zu halten und nicht blind den Lobbyisten zu folgen, auch wenn man die Marke mag, ist die Aufgabe der EU-Kommission und des EU-Parlaments wie natürlich auch der nationalen Politik innerhalb der EU. Für diese Aufgabe, diese Grundsatz-Dinge strukturiert, logisch und realitätsnah mit eigener Hirnmasse zu sortieren, wären auch die Medien geeignet; theoretisch haben sie in der Gewaltenteilung hierfür einmal eine Aufgabe formuliert bekommen.

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Jan Fleischhauer und der positive Rassismus

Jan Fleischhauer bezieht sich in seinem heutigen Newsletter auf das Martyrium des Berliner Lehrers Oziel Inácio-Stech.  Ich lese da eine mir neue, griffige Bezeichnung. Ich halte den Begriff “positiver Rassismus” zumindest für bemerkenswert, im positiv analytischen Sinn. Er kann auch praktisch erhellend sein:

“Inácio-Stech unterrichtete an der Carl-Bolle-Grundschule im Berliner Bezirk Moabit Kinder mit besonderem Förderbedarf. Die Carl-Bolle-Grundschule gilt als Brennpunktschule, 95 Prozent der Schüler haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Es war der ausdrückliche Wunsch des Lehrers, an dieser Schule zu unterrichten. Er wollte die Welt ein Stück besser machen, wie er sagt.

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die FDP und Christian Dürr

Die FDP ist leider nicht bereit sich zu reformieren, zu kernsanieren.

Der erste Schritt wäre gewesen, Christian Dürr nicht zum Gärtner zu machen, sondern weg zu loben. So kann es nichts werden.

Leute, die im Staatswesen arbeiten, haufenweise Beamte und nicht die Unternehmer haben in der FDP das Heft in der Hand. Sie bestimmen etatistisch das Denken.

Ansonsten herrscht eine furchtbare Vereinsmeierei, Mauschelei und Bestätigungspolitik innerhalb der Basis gegenüber den Funktionären.

Die Suche nach einem neuen Programm ist ein Akt der Hilflosigkeit. Es gibt Javier Milei und die ökonomische Österreichische Schule. Man braucht keine Stuhlkreise, um ein Liberales Programm zu entwerfen

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Alltags-Mobilität darf nicht auch noch teurer werden als bisher.

Tanken ist in Deutschland super teuer und der Staat verdient beim Auto betanken überproportional. In den USA ist das anders. Da lassen sich die Menschen das nicht gefallen.

Alltags-Mobilität darf nicht auch noch teurer werden als bisher.

Mobilität muss deutlich dynamischer werden, nicht reduziert.

Ähnlicher Mangel in Deutschland gilt im Vergleich zu China. Der Staat mit seinen Fehlsteuerungen hier darf das Leben / Mobilität der Menschen nicht schwerer machen, sondern muss es leichter und schneller machen.

Die Bahn ist trotz Marktwirtschaft ein Staatskonzern, in den hinderliche Politiker in Führungspositionen abgeschoben werden. Bahn privatisieren! Wettbewerb und Marktwirtschaft zulassen.

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USA budget deficit spending

USA budget deficit:

2000: $236 billion

2001: $128 billion

2002: $158 billion

2003: $378 billion

2004: $413 billion

2005: $318 billion

2006: $248 billion

2007: $161 billion

2008: $459 billion

2009: $1.41 trillion

2010: $1.29 trillion

2011: $1.30 trillion

2012: $1.07 trillion

2013: $680 billion

2014: $485 billion

2015: $442 billion

2016: $585 billion

2017: $665 billion

2018: $779 billion

2019: $984 billion

2020: $3.13 trillion

2021: $2.77 trillion

2022: $1.38 trillion

2023: $1.70 trillion

2024: $1.83 trillion.

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Elon

Elon Musk hat Blasenprobleme. Nicht unbedingt das, was in eine Zeitung gehört. Sein Drogenkonsum, ebenso Arbeit bis zum Exzess, also eher alles bis zum Exzess wird in der heldischen Rock und Pop Welt seit langem gefeiert. Es gibt viele tragische High Performer.

Sie sollten viel Liebe der Öffentlichkeit bekommen und weniger gefeiert werden. Sie brauchen Normalität, selbst wenn es der Schreibtisch ist, unter dem geschlafen wird.

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Jonathan Rauch, schwul, Atheist, Jude und Intellektueller im Interview mit DIE WELT

Nein, das Christentum wieder aus der Taufe zu heben, weil es als 2.000 Jahre alte Prägung Lösungswege mit sich spült, kann für Manager interessant sein, die Hilfe sucesus ist, wir when, nicht aber als Wahrheit. Das Schönste an Jissen, dass er war, aber nicht, wer er war. (...) Für eine persönliche Religion ist der Ansatz der Analyse von Jonathan Rauch auch zu sehr links-soziologisch. Seine versteckte, also ausgesprochen unausgesprochene und meiner Auffassung nach fundamental falsche Prämisse, nämlich was der Gesellschaft gut tue, wäre die richtige Religion, ist etwas flach gedacht, das Nützliche sei auch im Religiösen das Wahre und Gute. Es ist sehr konsumorientiert, konsumistisch und hat nicht viel mit einer jesuanischen Weltanschauung oder gar Ethik zu tun, da sie nicht einmal in die geistige Nähe kommt.

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Saalstreit im Bundestag – Realitätsverlust im Pack mit Hypermoral

Die SPD besteht auf ihrem Saal Raum3S-001, der ihr jetzt 3 Größen zu groß ist.

Realitätsverlust im Pack mit Hypermoral, ausgeführt mit kleinbürgerlich vorderhand übersteigertem Selbstwertefühl.

Die SPD muss der FDP folgen.

Eigentlich ist das emphatielose Verhalten auf Seiten der SPD genauso offensichtlich spießbürgerlich wie die AFD noch einen Schritt weiter ist: reaktionär.

Die SPD hat ein klinisch manifestes, symbiotisch neurotisches Verhältnis zur AFD ausgeprägt.

Die SPD sollte nicht am einfachen Objekt mit der offiziellen Saalbezeichnung “Raum 3S-001” hängen, sondern trauern, ihn abgeben und den kleineren Saal, der ihnen zusteht, Otto Wels Saal nennen, sich mit der Realität abfinden, wie es sich in einer Demokratie und im Leben aus der Sache ergibt und der Anstand gegenüber Mitbewerbern verlangt. Dann kann sie besser die Augen aufmachen und politische Lösungen finden anstatt Neurosen zu pflegen.

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Eduard H.: Die Welt schreibt in diesem Artikel: „10:02 Uhr – Putin will „Ursachen“ des Ukraine-Konflikts „beseitigen“ und die Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden schaffen, um die Sicherheit Russlands zu garantieren. Das ist vom Anfang an das Thema gewesen und das hätte schon vor dem Einmarsch im Februar 2022 ernst genommen werden müssen. Jetzt nachdem viele Russen in diesem Kampf gestorben sind, ist es nicht realistisch zu erwarten, dass Russland die aus seiner Sicht befreiten und integrierten Gebiete wieder an die Ukraine zurückgeben wird. Das Thema „Ursachen des Ukraine-Konflikts beseitigen“ muss jetzt ernsthaft angegangen werden. Wenn die Ukraine und die europäischen Wadenbeißer (UK, Frankreich, Deutschland, Polen) jetzt weiter diese Aufgabe nicht angehen, und den Krieg durch weitere Waffenlieferungen an Kiew weiter anheizen, wird das sowohl die EU wie auch die Ukraine entscheidend schwächen. Die Schau-Veranstaltung „Sieg der Ukraine über Russland“ ist vorbei; wer jetzt damit weiter macht, will den Frieden und die Lösung des Problems nicht.

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Niedergang der FDP

Warum wird gefragt?

Die FDP: Möchte mittlerweile vom Kollektiv her etwas für das Individuum tun, nennt das, wie die SPD, „Chancengleichheit“.

Sie denkt erst gar nicht mehr aus der Freiheit des Einzelnen heraus. Sie kommt von der Gesellschaft her, ist verkommen zu einer SPD light.

So was braucht keiner, nicht einmal die SPD, die weiß ja auch selbst nicht, wie sie neben den Linken existieren soll.

Radikaler Rückbau des Staats, schnellstmögliche Reduktion auf seine Kernaufgaben, wären ein Liberales Konzept.

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das Russenimperium und der deutsche Untertanengeist

Werner M.

Über die möglichen Folgen in der Region, wenn Russland kollabiert, haben Sie auch nachgedacht, bevor Sie sich das wünschen?

Carsten Wettreck

Schlimmer kann es nicht werden als im Russenimperium.

Werner M.

Ja Carsten , die Gebiete im nahen Osten und ihre Nachbarn können ein Lied davon singen, dass es schlimmer, als mit dem jeweiligen Diktator nicht kommen kann.

Carsten Wettreck

Es gibt nie einen Grund, eine Diktatur zu akzeptieren. Ihre Einstellung in DIE WELT als Welt Leser macht einem Sorge, wie leicht auch hier aus vermeintlich vorgetragener Vernünftigkeit Diktatur Akzeptanz findet. Dieser Untertanengeist, den Heinrich Mann schon am Deutschen missfallen hat, kommt aus dieser Zivilisation nicht weg. Da gibt es eine Ähnlichkeit zur russischen.

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