Klar, wir sollten hier darüber Statistiken führen, wieviele Deserteure es in der Ukraine gibt.
Bekommt denn Pistorius in deutschen Friedenszeiten seine erforderlichen Mannen zusammen?
Der Sold wurde drastisch erhöht, neue Kasernen und Schulen werden gebaut. Wochenendheimfahrten bezahlt, Familienvergünstigungen gewährt.
Ergebnis: Es melden sich ca 10% soviel Interessenten wie nötig freiwillig für die Litauen-Brigade. 10% – nicht der Bundeswehr insgesamt, sondern der deutlich kleineren Größe des innerhalb der Bundeswehr angefragten Bedarfskontingents – sind jetzt, wo da nichts schlimmes passiert, bereit überhaupt da hinzugehen, wo etwas passieren könnte und wo es dann zu verteidigen gilt.
Jahrzehntelang hat der Staat alles dafür getan, den Leuten die Identifikation mit diesem Land auszutreiben, Deutschland zu einer Spielwiese von Weltansichten erklärt.
Natürlich wurde obendrein die Wehrpflicht abgeschafft, denn dieser ungeliebte Appendix wurde ja allem Anschein nicht mehr gebraucht.
Und weiter viel Spaß beim Zählen der Fahnenflüchtigen der Ukraine. In deutschen Wohnzimmern und vor den Bildschirmen.
Wenn es nicht gut endet für den Westen in der Ukraine, falls die Ukrainer einfach in deutlicherer Zahl keine Lust mehr haben für die Neuköllner und Duisburger zu sterben, dann Gute Nacht. Ja, deshalb lohnt es sich zu zählen, wieviele Fahnenflüchtige es in der Ukraine gibt.