Traumatavererbung über 3 Generationen und der hohe microRNA-Spiegel

Familienaufstellung der Mäuse: “Die Forscher ließen die Mäuse sich danach fortpflanzen und entdeckten, dass die Mäusejungen der zweiten wie auch der dritten Generation die gleichen Traumasymptome aufwiesen, obwohl sie das besagte Trauma nie selbst erlebt hatten.

Außerdem entdeckten die Forscher eine ungewöhnlich hohe Zahl von microRNA – genetisches Material, das die Genexpression reguliert – nachgewiesen im Sperma, Blut und Hippocampus der traumatisierten Mäuse. (Beim Hippocampus handelt es sich um eine Hirnregion, die an Stressreaktionen beteiligt ist.) Eine ungewöhnlich hoher microRNA-Spiegel wurde auch im Blut und Hippocampus von Mäusen aus der zweiten Generation festgestellt. Obwohl bei Mäusen der dritten Generation die gleichen Traumasymptome zum Ausdruck kamen wie bei ihren Vätern und Großvätern, beobachtete man bei ihnen keinen erhöhten microRNA-Spiegel. Dies ließ die Forscher spekulieren, dass sich die Auswirkungen eines Traumas drei Generationen lang auf das Verhalten auswirken können, aber eventuell nicht über diese Spanne hinaus.

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