Der Preis der Ambitionen eines einzelnen Mannes. Oder eines Führungszirkels.

Vitali Klitschko rief die russische Bevölkerung auf, sich Präsident Wladimir Putin entgegenzustellen. „Für die Ambitionen eines einzelnen Mannes zahlen wir einen sehr hohen Preis.“

19:54 Uhr – Klitschko: „Wir werden uns nicht ergeben“ im Live Ticker Welt.

Naryschkin sagte, zwischen Russland und dem Westen tobe bereits ein „heißer Krieg“. „Westliche Politiker und Kommentatoren lieben es, die Vorgänge als „neuen Kalten Krieg“ zu bezeichnen“, sagte er. Das liege daran, dass die Auseinandersetzung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in fernen Gebieten geführt worden sei. Jetzt aber sei „der Krieg bis an die Grenzen unseres Heimatlandes gekommen“, sagte Naryschkin. „Für uns ist es also definitiv nicht „kalt“, sondern ziemlich „heiß“.“

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UN-Versammlung verurteilt die russische Invasion mit mehr als 2/3 Mehrheit.

Dagegen gestimmt haben also:

  • Nordkorea
  • Syrien
  • Eritrea
  • Weißrussland
  • Russland
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    So-yeon Schröder-Kim verteidigt Gerhard Schröder

    Gerhard Schröder möchte offenbar Putin aussitzen, so muss man das elendige Schreiben seiner momentanen Frau interpretieren, um nach Putin weiterhin seine Posten zu behalten. Er plant schon für viele Tage weiteren Sonnenscheins.

     

    Henryk M. Broder am 3. März zu der Causa Gerhard Schröder in einem mündlichen Interview im Welt-Fernsehen: “Da hat der Teufel die Strippen gezogen und der Gerhard hat es nicht gemerkt.”

     

    Aus einer der vielen Kommentarspalten, zu der heutigen, wieder und wieder vorgetragenen Vorhaltung des Ungemachs der Korruption in Ländern wie der Ukraine und eben dieser Vorhaltung als genutzter Vorwand der Entschuldigung für das eigene vermeintliche Unvermögen und aus diesem heraus daraus folgendernd das Nichtstun, nimmt dieses in der Umkehr, weil ein Nichtstun nicht verhalten bleiben kann, sondern nur gemein, die Gestalt der Anschuldigung des Opfers an, “frei” nach dem Motto, es habe es objektiv nicht besser verdient und es sei schließlich schlechter als viele und damit endend, kommt der Defätist zur Entschuldigung des Täters über die Herabsetzung des Opfers von Seiten des Betrachters und des Kommentators, der sich ob seiner großartigen Dekonstruktionsfähigkeiten auch noch selbst Intelligenz bescheinigen möchte in diesem billigsten Akt der Niedertracht des faschistoiden Räsonierens, meine Antwort:

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    Bombe auf die Stätte von Babyn Jar

    »An die Welt: Was nützt es, 80 Jahre lang ›Nie wieder‹ zu sagen, wenn die Welt stumm bleibt, wenn eine Bombe auf die Stätte von Babyn Jar fällt?«, schrieb Selenskyj auf Twitter.

    https://www.spiegel.de/ausland/russland-ukraine-krieg-wolodymyr-selenskyj-verurteilt-angriff-auf-holocaust-denkmal-a-79682a47-19d7-4d66-916d-1ba804474f64

    Nach Putins Devise, ein Angriffskrieg gegen ein sogenanntes Brudervolk sei kein Krieg, sondern eine “Militäroperation” heißt der weltbekannte Roman von Tolstoi jetzt “Militäroperation und Frieden”.

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    St. Andreas Kirche, Kiew, before Russian War 2022, photo Maksym Tymchyk https://ukraine.ua/imagebank-photographer/maksym-tymchyk/

    fundraising account + bonds to support the Armed Forces of Ukraine

    https://ukraine.ua/news/donate-to-the-nbu-fund/

    The National Bank of Ukraine has decided to open a special fundraising account to support the Armed Forces of Ukraine.

    The central bank’s decision comes after the Ukrainian government imposed martial law throughout Ukraine in response to armed aggression by Russia and the renewed threat to Ukraine’s independence and territorial integrity.

    Support the Armed Forces of the Ukraine  – hier überweisen für die Ukrainische Armee:

    https://bank.gov.ua/en/about/support-the-armed-forces

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    Nach 2024 sitzt womöglich Donald Trump oder Tucker Carlson oder eine andere Figur im Weißen Haus, die prorussische Ansichten vertritt.

    Spiegel: Im Jahr 2024 sind in den USA Präsidentschaftswahlen, und im Moment spricht viel dafür, dass Trump noch einmal antritt. Sollten sich die Europäer auf eine Welt vorbereiten, in der sie nicht mehr von den USA beschützt werden?

    William Wechsler: Jeder Beobachter der politischen Lage in den USA muss zu der Erkenntnis kommen, dass nach 2024 womöglich Donald Trump oder Tucker Carlson oder eine andere Figur im Weißen Haus sitzen könnte, die prorussische Ansichten vertritt. Und das würde die strategische Landschaft in Europa fundamental verändern, und die Europäer müssten sich darauf einstellen. Das heißt nicht, dass die Europäer von sich aus versuchen sollten, die USA aus dem Kontinent herauszudrängen. Aber sie sollten sich klarmachen, dass sie in den vergangenen Jahrzehnten auch deshalb wohlhabend geworden sind, weil sie in mancher Hinsicht nicht für ihre Verteidigung bezahlen mussten. Diese Zeiten scheinen zu Ende zu gehen. Es gibt zwei Möglichkeiten, mit dieser Lage umzugehen. Entweder versucht man, Deals zu machen mit Russland – dem Land, das einen bedroht. Das scheint mir keine Erfolg versprechende Strategie zu sein. Oder man versucht, eine eigene Verteidigung aufzubauen und ein stärkerer militärischer Akteur zu werden. Das wäre eine fundamentale Abkehr von der Politik, die wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, wo selbst enge Partner wie Großbritannien das Militärbudget zurückgefahren haben und die Deutschen zurückhaltend waren, sich militärisch zu engagieren.

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    Ich brauche Munition, keine Mitfahrgelegenheit.

    Nach US-Geheimdienstangaben hat Selenskyj eine Aufforderung der Regierung in Washington abgelehnt, sich aus Kiew in Sicherheit zu bringen. Er habe ein entsprechendes Angebot mit den Worten abgelehnt:

    „Der Kampf ist hier. Ich brauche Munition, keine Mitfahrgelegenheit“, verlautete aus US-Geheimdienstkreisen. 

     

    “Ich brauche Munition, keine Mitfahrgelegenheit“ – Ukrainischer Präsident Selenskyj lehnt US-Angebot ab

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    Slawa Uraine! Herojam Slawa!

    Man sollte alles, was Russen sagen, spiegeln – genau das Gegenteil ist die Wahrheit.
    Das sind professionelle, aber wenig gekonnte Lügner. (Militärputsch? Wo soll der stattfinden? In Moskau?)

    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob die Russen überhaupt den 2. Weltkrieg ohne Ukrainer gewonnen hätten. Ich glaube, das haben für die die Ukrainer und Kasachen gemacht 😀.
    Heute hat ein ukrainischer Held sich selbst geopfert und eine wichtige Brücke zerstört, die den Russen den Weg abgeschnitten hat.
    Ein junger Mann.
    Man macht so was, weil man wirklich an das glaubt, was man macht. Mit vollem Herzen und vollem Einsatz.

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    Das Weichei Westen

    Keine Sanktionen gegen Putin direkt.

    Kein Ausschluss aus dem SWIFT. – Wann denn dann?

    Das “hochmoralische” Deutschland hat sich gegen den finanzpraktischen Ausschluss gestellt, Rot-Grün-Gelb. Wie soll man sonst auch die weiteren Einkäufe fossiler Energien in Russland bezahlen, wenn Überweisung nicht so einfach geht? Eine konsequente Politik ohne Waffen sieht anders aus. Ich schwöre, weder Rot noch Grün noch Gelb in meinem weiteren Leben zu wählen. Nicht einmal bei Bezirkswahlen. 

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    Tag des Angriffs der Heimat, der 22.2.2022

    Die Russen wollen einen weiteren Feiertag, direkt noch vor dem Feiertag der “Verteidigung der Heimat”:

    Der 23.2. ist seit langem in Russland der Feiertag der “Verteidigung der Heimat”.

    Der 22.2. wird ab jetzt der Tag des “Angriffs der Heimat”.

    (Ein ehemaliger Kollege meiner Frau, der auch nicht länger in Moskau, sondern mittlerweile in Spanien lebt.)

     

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    Die Ferne des Gedankens der Gas-Sanktion

    https://www.welt.de/politik/ausland/article237025411/Ukraine-Krise-Es-ist-todernst-Wir-stehen-am-Rande-einer-Invasion.html

    15:38 Uhr – Habeck: Russland-Sanktionen träfen auch Deutschland hart

    13:28 Uhr – Ukraine fordert schon jetzt Sanktionen

    10:55 Uhr – Johnson warnt vor größtem Krieg seit 1945

    04:16 Uhr – US-Abgeordneter wirft Deutschland „Kapitulation vor Russland“ vor

    03:35 Uhr- Lindner befürchtet russische Gasrepressionen

    “Finanzminister Christian Lindner b e f ü r c h t e t, dass Russland im Falle eines Krieges mit der Ukraine Gaslieferungen nach Deutschland unterbrechen k ö n n t e. Dieser Schritt könne die größte europäische Wirtschaft lähmen, warnt der FDP Politiker in einem Interview mit der „Financial Times“. Russland sei immer ein zuverlässiger Erdgaslieferant für Deutschland gewesen, selbst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Aber das könne sich ändern, wenn Russland in die Ukraine einmarschiere und der Westen Moskau mit einem umfassenden Sanktionspaket bestrafe.”

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    Putin will nicht als rückständig gelten

    Putin hat den Eindruck gewonnen, dass die Mehrheit einen Krieg in Europa für rückständig erachten würde.

    Er lässt sich davon leiten. Der Umstand, dass ein Krieg martialisch ist und die Worte hierzu sich anpassen, das wäre für ihn OK. Als “rückständig” möchte er aber auf keinen Fall eingeschätzt werden. 

    So meine Einschätzung. Dagegen rebelliert er die ganze Zeit.

    Und: Olaf Scholz hat es, wenigstens in der Öffentlichkeit, wirklich mit Bravour gemacht. Sehr cool.

    Siehe auch:

    https://www.welt.de/politik/ausland/plus236975173/Ukraine-Krise-Putin-hat-ein-voellig-falsches-Verstaendnis-moderner-Kriegsfuehrung.html

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    Die Geschichtsschreibung in Deutschland wird dem Narrativ der USA folgen und nicht dem deutschen Zynismus in Form einer Provinzposse.

    Die Politikverweigerung der SPD in der Außenpolitik gegenüber Russland ist schiere Realitätsverweigerung von Provinzpolitikern.

    Deutschland weiß, es selbst ist ein Rohstoff armes Land. Diese einseitige Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieträgern aus Russland führte bereits zu eben diesem Phänomen der Blindheit gegenüber der Realität, also zu eben dieser Realitätsverweigerung in der offiziellen Politik des Landes.

    Eine gute Politik würde das Phänomen 1 Abhängigkeit in Verbindung mit Phänomen 2 Blindheit in Selbstreflexion, spätestens nach so vielen guten Hinweisen kollegialer westlicher Nachbarn als innerdeutsches Symptom unter zu Hilfenahme historischer Einsicht erkennen. Echte Politik, in Schlussfolgerung und Konsequenz, wäre mit der strategischen Maxime versehen, mit diesem Manko der Rohstoffknappheit souverän umzugehen und mit diesem Rohstoffmanko im positiven Sinne strikt und vorsorgend umzugehen, also ein Multi-Channel-Verfahren in der Zulieferung zu generieren, also mit dem Einsatz des Mittels der Diversität und Systeme, welcher Couleur auch immer.

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