Siehe aber auch das hervorragende Buch Smart Maschinen von Ulrich Eberl, gibt einen 360 % Blick in den globalen Stand von Robotic. https://zukunft2050.wordpress.com/ 2016. Der Eindruck, der dort von der globalen Forschungslandschaft für KI sich abbildet, sieht für Europa positiver aus. Was in Europa immer fehlen wird, ist die r e c h t z e i t i g e u. m a s s i v e Integration und Umsetzung in die Ökonomie, proof of market.
Kategorie: Zeitgeschehen
Bruno Latour 2018 – deutet Populismus und Massenmigration
Willensbekundungen müssen für Intellektuelle eine Realitätsflucht sein. Diese lässt sich dann wiederum von einem Intellektuellen deuten. Damit ist ausgerechnet der Intellektuelle wieder näher an der Realität als derjenige, der seinen Willen öffentlich bekundet. Der Intellektuelle vertritt damit ein geschlossenes System, anders gesagt, einen verquasten Chauvinismus gegen ein offenes System allgemeiner Willensbekundung. Was man daraus lernt, der Intellektuelle hat ein Problem mit Menschen, die ganz praktisch wissen, was sie wollen. Wer von den beiden weiß was?
Die Perlenfischer – Arie von Nadir – George Bizet
“11 – 49 – 319 Aus dem ungeheuren Bereiche der Kunst, welches antideutsch ist und bleiben wird und von dem ein für alle Mal deutsche Jünglinge, gehörnte Siegfriede und andere Wagnerianer ausgeschlossen sind: – der Geniestreich Bizet´s, welcher einer neuen – ach, so alten – Sensibilität, die bisher in der g e b i l d e t e n Musik Europas noch keine Sprache gehabt hatte, zum Klang verhalf, einer südlicheren, brauneren, verbrannteren Sensibilität, welche freilich nicht vom feuchten Idealismus des Nordens aus zu verstehen ist. Das afrikanische Glück, die fatalistische Heiterkeit, mit einem Auge, das verführerisch, tief und entsetzlich blickt; die lascive Schwermuth des maurischen Tanzes; die Leidenschaft blinkend, scharf und plötzlich wie ein Dolch; und Gerüche aus dem gelben Nachmittage des Meeres heranschwimmend bei denen das Herz erschrickt, wie als ob es sich an vergessene Inseln erinnere, wo es einst weilte, wo es ewig hätte weilen sollen…
der graue Löwe in der Luft
2. Traum nächster Tag.
Ich saß hinten im Auto.
Blickte durch das Seitenfenster.
Einen grauen Löwen in der Luft. Vis a vis.
In Höhe der Baumwipfel. Es gab aber wohl keine,
einfach Landschaft. Vielleicht auch Häuser.
Ich telefonierte gerade mit meinem Vater.
Meine Begleiterin hat auch den fliegenden Löwen gesehen.
Ich habe ihn ihr mit dem Finger gezeigt.
Mein Vater war wild entschlossen,
ein Investment zu tätigen. Ich kann mich nicht erinnern, welches und warum.
Der Löwe hatte für einen Löwen
die übliche Größe. Seine Gestalt war etwas holzschnitzartig.
Paris, unsere Kleopatra des Westens und der neudeutsch muslimische Spießer
Zivilisiert zu leben reicht nicht. Nun muss das Zivilisatorische doch verteidigt werden.
Wir, die in ihren Augen Unzüchtigen und Lasterhaften, die Fluchtherbergenden der arabischen Welt, werden zum Angriffsziel. Paris, unsere Kleopatra des Westens, von den Orks geschändet.
Wenn am Tag danach in unserer Drogerie Rossmann die Kassiererin mit Kopftuch ihre Meinung durch das aufgesetzte Kopftuch zeigt, und uns dabei vorgaukeln möchte, sie könne so tun, als ob wieder nichts, was mit dem Islam zu tun habe, geschehen wäre, und sie, wenn sie sich die Freiheit nimmt, mit ihrem Kopftuch demonstrativ ihre Religion in die Öffentlichkeit zu tragen, so dabei weiter vorspielen kann, als ob sie unter dem Kopftuch als Person nicht existiere und keinerlei Verantwortung für das, was durch ihre Glaubensbrüder geschieht, träge, solange sie meint, sie könne sich mit ihrer gezeigten Religiosität zu dem Massaker in Paris irgendwie, trotz einem Kopftuch auf dem Kopf, indifferent, also vollständig inhuman verhalten, solange wird sich nichts ändern und ein Massaker auf dem nächsten folgen. Ein Kopftuch ist im Verbund mit einer gesellschaftlichen Weigerung dieser Religionsgemeinschaft, für ein humanes, letztendlich abendländisches Weltbild einzustehen, seit längerem schon kein weltanschaulich neutrales Insignium mehr sondern in den westlichen Metropolen einfach pietätlos.
Erwiderung zu Prof. Dr. Johannes Heinrichs in der Flüchtlingsfrage
Antwort eines Abtrünnigen auf “Kulturelle Solidarität – der unerkannte Kern des Migrationsproblems”, erschienen in “Aufklärung und Kritik” 1/2016.
Eine gute Philosophie käut nicht wieder, erkennt Neues. Philosophie erweist diesem R e s p e k t. Sie stellt sich mit dem Vorgefundenen in seiner Verfassung in Frage. Das bisher Unbekannte bleibt sonst weiterhin d u n k e l.
Vor diesem D u n k e l b l e i b e n wäre sonst natürlich alles schon einmal Gedachte sehr erhellend.
Das Modell westfaelischer Friede, der mobile Zivilist
Das Modell westfälischer Friede und der mobile Zivilist
Das Modell westfälischer Friede funktioniert nicht mehr: auf die Weltbühne im Blickwinkel der Deutschen tritt als neues Phänomen der mobile Zivilist, der den Nationalstaat im mobilen und digitalen Zeitalter als Konstrukt alter Prägung entlarvt und als ein solcher, sich gewiss, einfach die Grenzen dieses Konstruktes übergeht in eine Gesellschaft, die er als Zivilist sich ausgewählt hat und die im Durchschnitt weniger mobil ist als er, der mobile Zivilist, und sich noch von diesem Konstrukt abhängig wähnt.
die neue Bewegung, obdachlose Zivilisten
Gestern, 15. Oktober 2015, wurde der erste Flüchtling an der Grenze von einem bulgarischen Wachmann erschossen.
Waffenlosigkeit und momentane Friedfertigkeit der Flüchtlinge schützt sie jetzt nicht länger vor dem Schusswaffengebrauch durch die Grenzer.
Der Anstand, die kleinste Würde, dass wenigstens nicht auf sie geschossen wird, ist dahin.
Es ist gar nicht schwer, den nächsten Sommer, 2016, vorauszusagen:
Nach dem Rücktritt von Frau Merkel zu Ostern, nach einem Flüchtlingsfrühling herrscht innerhalb von Wochen d i e N o r m a l i t ä t: Von dort nach hier und von hier nach dort wird zunächst an den Außengrenzen Europas geschossen werden.
Krieg und Frieden, Flüchtlinge aus Syrien
KRIEG UND FRIEDEN, FLÜCHTLINGE AUS SYRIEN
Die schlechte Nachricht, es ist Krieg. Die gute Nachricht, viele wollen dort weg.
Fakt: Wir haben Krieg vor unseren Türen, in Syrien, keinen Welt umfassenden Krieg. Die Menschen flüchten in unser friedliches Land.
Urteil 1: Es ist richtig, wenn hundertausende Menschen keinen Krieg mehr wollen und diesen verlassen.
Fakt: Die Welt hat in Europa noch Frieden.
Frage 1: Wie sollten komplizierte Kriege, ohne dass Menschen Flüchtlinge werden, kleiner werden und ein Ende finden?
Der Volksmund behält recht: Vorne hui, hinten pfui: das Auto. VW.
Die Elite, die Masse und der Volkswagen, das Auto. Der Diesel, die Kohle, deutsche Selbstverliebtheiten.
Man muss soviel Unfähigkeit überall vermuten wie man es niemanden zumuten möchte. Alte Themen wie Elite und Masse, Scheinheiligkeit, Borniertheit, internationale Verflechtung eines Exportlandes, neue Themen wie geradewegs riechbar die Psyche einer Bevölkerung.
Der Bürger, der es durch den Straßenverkehr und seine Lüftung schon lange weiß: das Dieselauto vor einem, vorne hui, hinten pfui. Die Lüftung wird nach ein paar Metern seit Jahren schon wegen den Diesefahrzeugen in der Stadt auf Innenumluft gestellt.