Journalismus bettlägerig

https://www.welt.de/politik/deutschland/article208020877/AfD-Der-Rauswurf-des-Andreas-Kalbitz-hat-grossen-Symbolwert.html?ticket=ST-A-101305-G14QRFnqsySj5EViWjtp-sso-signin-server

Schmeißt man die Krücken links und rechts weg, benutzt man die eigenen Beine wieder vernünftig, dann fängt mit Köpfchen der normale Gang an. Vielleicht wird der normale Gang wieder eine gute alte Gewohnheit und wir denken gleich wieder, solchermaßen sei er doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aus Krücken kann man dann zum Spaß Sportgeräte machen, Lanzen, Hüpfanimationen, Schwerter zum Fechten. Wenn diese Aktivitäten der Fall sind, läßt sich leicht die erste Abkehr vom Krückengehen erkennen.

Vielleicht kommmen wir im Journalismus und seiner Bewertung irgendwann auf diese erste Diskurshöhe wieder zurück. Bis dahin kommen wir ohne die Expertise des Journalismus aus, ob wir es merken oder nicht.

Für die Orientierung links – rechts braucht ein Mensch nicht mit Krücken zu gehen. Journalismus sollte, wenn schon kein GPS, dann doch eher einen Kompass haben als Krücken für die Erkennung von Links und Rechts. Krücken haben, nutzt man sie zum Zeigen, so etwas wie eine lange Nase.

Anmerkung: Kalbitz Entsorgung ist keine geringe Entlastung, sondern eine Richtungsentscheidung nach Kompass.

Gehobenes: https://www.zeit.de/kultur/2020-05/astrid-kirchherr-beatles-fotografin-john-lennon-nachruf?page=5#comments

 

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